Ständig "wie aufgedreht", impulsiv, fahrig, kaum zu bändigen: Um zu erfahren, ob wirklich ein ADHS dahintersteckt, ist der Rat des Experten gefragt
Der Verdacht auf ADHS liegt nahe, wenn ein Kind vor dem siebten Lebensjahr länger als sechs Monate kontinuierlich sowohl im Kindergarten, in der Schule als auch zu Hause durch ausgeprägt unaufmerksames und impulsives Verhalten, verbunden mit motorischer Unruhe und übermäßigem Bewegungsdrang, aufgefallen ist. Der Alltag des betroffenen Kindes und seiner Umgebung muss deutlich beeinträchtigt sein. Andere Störungen, die als Ursache der Symptomatik in Frage kommen, müssen fachärztlich ausgeschlossen werden (zum Beispiel tiefgreifende Entwicklungsstörungen, psychotische Störungen).
Dr. med. Christa Kappler,
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Dietrich Reinhardt,
ehem. Direktor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals, Universität München
Die Experten der "Sprechstunde Kinderkrankheiten" beantworten zahlreiche interessante Fragen rund um die Kindergesundheit.
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19.11.2008, aktualisiert am 05.09.2011
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